Vielleicht ists doch das letzte schöne Wochenende heuer und das wollten wir ausnutzen! Um 6 Uhr holt mich Elli ab und wir düsen ins Dammkar - die Räder sind ja nur Abstiegshilfe und wir schieben sie schnaufend bis zum Bankerl: es ist klirrend kalt, hat Raureif überall und keiner will schwitzen... Unser Ziel ist der Ostgrat der Kreuzwand - jeder kennt die Silhouette und hat sich sicher schon gefragt ob/was/wie man dort hochkommt (ausser die üblichen Joe Muff, Luftige und MaMa-Kante zu klettern...). Das panico-Topo ist primär mal nicht sehr hilfreich, den Einstieg zu finden. Es gibt aber ein gutes Übersichts-Foto etwa von der Dammkarhütte aus, da wird der Weg klar (die rote "Andrea" Aufschrift haben wir nicht gesehen). Die ersten SL sind mit klammen Fingern noch etwas mühsam, die Wegfindung auch...allerdings: dort, wo's grotesk brüchig wird ist man sicher falsch ;) also immer einfach dem festen Fels folgen... Nach dem Latschenfleck und dem ersten Kamin entspannt sich alles und wir kommen flott voran, es stecken immer wieder Stichtbohr- und Schlaghaken, sogar der ein oder andere geklebte Stand... Die Aussicht ist herrlich und wir sind kurz nach Mittag am Vorgipfel (mit Kreuz). Es folgt der übliche Schrofen- und Schotterabstieg ins Viererkar und schwupp sind wir bei den Radeln und auf dem Heimweg! Feiner Tag! Mit dabei: Elli und Geli