Mal wieder eine lange Tour mim Michel. Trotz verspätetem Einstieg um 8 Uhr hat alles vergleichsweise gut geklappt: Um 17 Uhr waren wir einsam in der spätnachmittags Sonne am Gipfel! Dazwischen lagen beherztes Vorwärtsklettern im einfachen Gelände ohne rechte Zwischensicherungsmöglichkeiten in einer klassischen Route, ein ordentlicher Verhauer vor dem Versteckten Kamin (wir waren nicht die Einzigen) kostet Zeit ... Dann kommen schöne, steile IVer Längen am Nordturm, gefolgt vom schottrigen Seilfrei-Finale: Die Route endet nach 26 SL ca. 250 Hm unterm Gipfel und die müssen auch noch gekraxelt werden (II-III).

Wer dem Abstieg nicht kennt, wird dafür lange brauchen und sollte sich überlegen am Langkofel-Biwak zu bleiben (das passt für knapp 6 Personen und ist sauber und mit Decken ausgestattet). Für uns ist sichs ausgegangen und wir haben nach etlichen Stunden Auf- und Abstieg eine kleine Kalte-Pizza-Pause eingelegt, als wir endlich das Fassaner Band am Abstieg erreicht haben. Von der Demetz-Hütte stiegen wir dann in die Dunkelheit auf gutem Wanderweg bis zum Parkplatz.

Fazit: Beeindruckender langer Tag in der Langkofel-Nordostwand

Mit dabei: Michel&Geli