Frühmorgens gehts los von Hammersbach durchs Mittagskar und übers Mannl zum Kleinen Waxenstein. Von hier seilen wir 2x in die Mittagsscharte ab; den Zwölferkopf lassen wir aus, queren zum Schafsteig und steigen über den Normalweg auf zum großen Waxenstein. Ab hier wirds abenteuerlich und wir kraxeln weglos am Grat entlang auf den Hinteren Waxenstein zu. Da wir die Beschreibung fehlinterpretieren und direkt am - sehr brüchigen - Grat bleiben müssen wir einmal abenteuerlich abseilen (allerdings sind wir nicht die ersten die es so machen und wir sind froh um das Köpfel, um das schon eine Schlinge liegt: es wurde sozusagen von unseren Vorgängern schon getestet ;) wir legen eine 2. Schlinge drum und voilà: die ca 25m reichen gerade aus! Wir finden einen Weg eine breite Rinne entlang mit teilweise unerwartet gutem Fels und gelangen auf den Hinteren Waxenstein. Ab hier wirds zunächst besser und wir kommen am Grat zügig voran, überschreiten Schöneck und Schönangerspitze. Immer wieder treffen wir auf die Sonnwendfeuer - Dosen und freuen uns, denn es sind unsere Wegweiser! Endlich erreichen wir - nicht ohne nochmal etwas zu schwitzen, da der Abstieg von der Schönangerspitze unklar ist - über eine etwas unangenehme Schotterrrinne die Schönangerscharte. Durch das zeitraubende Wegsuchen ist es schon etwas spät geworden und wir sparen uns die Überschreitung der Riffelspitzen und steigen direkt weglos auf den Schafsteig ab, um darüber durchs Höllental wieder nach Hammersbach zu gelangen...   Fazit: Eher historische große Bergtour - es gibt neben der Länge schon einen Grund, warum die Tour selten gemacht wird ;) Die Tiefblicke auf Eibsee und ins Höllental sind allerdings grandios! Mit dabei: Kiki, Elli, schorsch&Geli