Weil heuer ja Wettersteinjahr ist, gehts gleich wieder zur Zugspitze. Die mittlerweile schon bissl legendäre Eisenzeit steht aufm Speiseplan.

Wir starten zunächst mit Rädern vom Eibsee auf der Forststraße bis links die Pisten vom Riffelriß runterkommen. Hier lassen wir die Räder, passieren die Station und steigen weiter auf bis zum Einstieg beim Sprenghäusel.

Ab hier ists sprichwörtlich ein Freilichtmuseum! Wir folgen dem Tunnelbauer-Steig mit all dem Eisen-Schrott wie in der Beschreibung (das Topo auf Bergsteigen.com ist sehr detailliert und wenn man sich daran hält findet man auch den Weg durch die imposante Wand) und gelangen unschwer, aber meist ausgesetzt bis zu den Tunneln. Nur die Harakiri-Leiter haben wir gesichert umgangen (ca. IV) und auch über die folgende kurze (8m) Kletterstelle nachgesichert. Beeindruckt von den musealen Bauten und Zeitzeugnissen wandern wir durch die Tunnel weiter. Leider wurde der legendäre Schraubenschlüssel von irgendwem eingesammelt und auch Bierflaschen liegen keine mehr rum. Aber man bekommt doch eine Vorstellung, wies wohl damals gewesen sein mag. Am Tunnelausgang seilen wir endgültig an und kraxeln und queren in mal mehr mal weniger festem Fels Richtung Grat. Ein unangenehmes Geröllfeld muß gequert werden, ansonsten ists immer ein nettes Dahinklettern...und dann stehen wir auf dem Riffelgrat.

Zwischendurch ziehen Wolken auf, sodaß wir die Ameisenstraße auf dem Höllentalsteig unter uns zunächst garnicht bemerken! Zügig seilen wir 2x ab, huschen rasch an den Klettersteiglern vorbei und halten uns auch am Münhner Haus nicht lange auf. Erst, als wir an der Wiener-Neustätter Hütte sind, lassen wir uns auf der Terasse nieder und gönnen uns ein oder zwei kalte Getränke...

Fazit: Uns hats echt viel Freude bereitet!

Mit dabei: Hofi, Elli, Schorsch&Geli

Mehr Bilder gibts hier:

http://www.draussen-unterwegs.de/22-7-2019-zugspitze-eisenzeit